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Rahmen restaurieren

Bei einer kompletten Restauration muss natürlich auch der Rahmen mit seinen dazugehörigen Anbauteilen wie Gabel und Schwinge überholt werden. Nach und nach werden alle Teile abgebaut, Verkleidungsteile, Sitzbank, Licht, Kotflügel, Armaturen und Lenker usw. bis zum Schluss nur noch der Rahmen mit Reifen und Motor dasteht.

Bevor die Reifen abmontiert werden sollte noch der Motor ausgebaut werden. Wenn Vergaser, Luftfilter und Kette mit Kettenschutz ab ist sollte man am besten zu zweit den Motor lockern Rahmen - Motorhalterungund dann herausheben. Danach können die Reifen mit Felgen und Naben abgebaut und überholt werden. Als nächstes kann die Schwinge ausgebaut werden. Schrauben lösen und die Achse mit schwerem Hammer heraus klopfen. Die Schwingenlager müssen auch entfernt werden, am besten ist es sie durch neue zu ersetzten. Kunststoffbuchsen kann man sich zur Not auch selber drehen. Die Muttern und die Achse können verchromt werden. Jetzt ist nur noch die Gabel vorne angebaut. Die obere Gabelbrücke kann problemlos entfernt werden. Die Klemmung lösen und die Standrohre nach unten ausbauen. Die letzte Lenkkopfmutter lösen und die Gablebrücke ausbauen. Achtung, hier gehen gerne die Kugeln des Axiallagers verloren. Zu guter letzt müssen nur noch die Standrohre zerlegt werden. Wenn man denRahmen vor dem Restaurieren. oberen Verschluss öffnet kann die Feder herausgenommen werden. Bei älteren deutschen Maschinen ist oft noch ein Sägering verbaut oder eine zusätzliche Schraube. Danach gehen die Teile auseinander. Bei Ölgedämpften modernen Gabeln wie sie ab den 70er Jahren verbaut wurden ist unten noch eine Inbusschraube. Beim Lösen das Standrohr im Schraubstock spannen, nur mit weichen Alubacken arbeiten, und die Schrauben öffnen. Manchmal hilft nur ein Schlagschrauber, wenn sich innen etwas mitdreht. Das Gabelöl auffangen und entsorgen. Jetzt können noch die Simmerringe ausgebaut werden, die sollte man immer wechseln. Nur spezielle Simmerringe verwenden, welche im Motorradhandel vertrieben werden. Normale Simmerringe wie sie in der Industrie eingesetzt und verkauft werden sind meist nicht dicht. Die Gabelholme aus Aluminium können poliert, glasperlengestrahlt oder sandgestrahlt und pulverbeschichtet werden. Die Standrohre sind Hartverchromt, sollte die Schicht schlecht sein muss sie neu verchromt werden. Bei älteren Fahrzeugen aus der Vorkriegs- und Nachkriegszeit gibt es viele verschieden Arten von Gabeln, dementsprechend ist Restaurierung. Die vielen Kleinteile bei Trapezfedergabeln bieten sich zum Pulverbeschichten an. Federn und Schrauben können verchromt werden. Bei mancher Telegabel sind die Tauchrohre unten verchromt, hier ist natürlich eine neue Verchromung gefragt. Faltenbälge gibt es in viele Varianten neu zu kaufen, Gabel von einem Goggo Roller vor dem Restaurierendiese können problemlos ersetzt werden. Die anderen Teile können lackiert oder Pulverbeschichtet werden. Größere Probleme bereiten verbogene Standrohre. Auf einem geraden Maschinentisch oder besser in der Drehbank kann das Rohr auf Verzug überprüft werden. Das Rohr über den Tisch rollen und den Lichtspalt kontrollieren, mit Filzstift den höchsten Punkt markieren. Bei der Drehmaschine mit der Messuhr den Holm überprüfen und entsprechend markieren. Mit dem Hammer sollte nicht ausgerichtet werden, man würde das Gabelrohr nur mit Schlagstellen übersäen. Besser ist hier eine Hydraulische Presse, hier kann das Rohr gerichtet werden. Sehr vorsichtig vorgehen, lieber auf 4-mal ausrichten wie 1mal zu viel gebogen. Normalerweise lässt sich eine Gabel so auf ein paar zehntel Millimeter wieder gerade richten. Soweit sollten die Gabelprobleme geklärt sein, nun wenden wir uns wieder dem Rahmen zu. Rahmen und Schwinge werden normalerweise stark verschmutzt sein mit altem Kettenfett und Motoröl. Den groben Schmutz mit der Spachtel entfernen, mit einem Schraubenzieher auch in jede Ritzte kratzen. Mit einem Lappen und Bremsenreiniger abwischen, damit das meiste weg ist. Euer Sandstrahler wird es danken. Als Laie kann man sich nicht vorstellen wie schlecht altes Fett zum wegstrahlen geht. Noch dazu gelangt es mit dem Sand in den Kreislauf, der bei einer Kabine ja nicht verloren, sonder immer wieder verwendet wird. Vor dem Sandstrahlen unbedingt das Typschild abmontieren und gut aufheben. Die Lagersitze für das Lenkkopflager sollten abgedeckt werden, ebenso die Schwingenlager. Sollten sich nach dem Sandstrahlen tiefe Rostnarben zeigen, kann man diese aufschweißen oder hartlöten. Den Rahmen sollte man unbedingt Pulverbeschichten, die Gefahr des Abplatzens von Lack ist bei der Montage der vielen Teile einfach zu groß. Wenn Rahmenteile durchgerostet sind, sollten diese raus geschnitten werden und durch neue Teile ersetzt werden. Dabei auf eine saubere Schweißnaht achten. Vorsichtig abschleifen, keine grobe Flexscheibe verwenden, sie Spuren bleiben beim Pulverbeschichten sichtbar. Ein komplett zerlegter, gestrahlter und Pulverbeschichteter Rahmen ist die Basis für eine einwandfreie Restauration.

                                                                                                     Rahmen restaurieren
Rahmen vor dem Sandstrahlen komplett zerlegt.