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Die Zündapp DB 201 nach der Restauration von hinten.
Nun glänzt dieser Oldtimer wieder wie in alten Zeiten.

Zündapp DB 201

Zündapp DB 201 Kauf

 

Die Zündapp war ein Scheunenfund wie er im Buche steht. Die Maschine war in einem nicht fahrbereiten Zustand, fast komplett aber dringen resterationsbedürftig. Wir haben die Maschine also genauer besichtigt, folgende Fehlteile wurden sofort ausgemacht. Der Motor der Zündapp DB 201Der Spiegel fehlte und die Luftpumpe welche am Schutzblech befestigt ist. Der Tacho war dringend überholungsbedürftig, das Glas fehlte der Tacho war voller Stroh. Ja das gute Stroh war überall verteilt, am Motor bildete es mit dem alten Schmierfett eine dicke Einheit. Der Motor hatte gute Kompression, er sollte normalerweise anspringen. Der Tank war innen total verrostet, normalerweise sind da die Benzinhähne auch verstopft. Der Vergaser war natürlich dran, außen total mit Stroh verdreckt der Luftfilter war ein bisschen verbogen, aber nicht schlimm, ist ja schließlich keine neue Maschine. Die Lampe war gut, einzig der Chromring hatte eine dicke Schramme und war anständig angerostet. Ja der gute Rost hatte so ziemlich alles befallen. Die Krümmer machten uns etwas Sorgen, ob man die noch retten kann? Von oben, also der Hauptansichtsseite hatten sie keine Dellen, unten wo man sie nicht sieht schon ein paar kleine. Ebenso der Auspuff, auch er sah bis auf den Rost gut aus. Die Felgen kann man wegschmeißen, ebenso die Speichen. Die Naben brauchen eine gründliche Überholung, sandstrahlen und neu lagern war angesagt. Das Aluminium soll mit Glasperlen gestrahlt werden. Der Rahmen war überall leicht angerostet, nichts Schlimmes nirgends wurde das Rohr gefährlich dünn. Der Sattel ist nicht mehr der beste, zwar noch intakt aber mit starken Rissen. Der Gasgriff fehlte, ebenso der Kickstartergummi. Das Gummiprogramm musste also komplett erneuert werden das war klar. Aber kommen wir zu den guten Seiten der Zündapp DB201. Das komplette Blech ist Dellenfrei, eine absolute Seltenheit. Der Tank hat noch die Original Linierung drauf und keine einzige Delle. Das Motorrad war fast komplett und Original, hier war nichts verbastelt. Der Gepäckträger mit dem Sozius ist wahrscheinlich nicht Original ab Werk aber war zur damaligen Zeit ein sehr beliebtes Zubehör. Kann man also durchaus wieder anbauen oder auch nicht, Geschmackssache.

 

 

Typenschild war dran, Rahmen und Motor sind Nummerngleich, was will man mehr. Einziges Manko, der Fahrzeugbrief fehlte, der Zündschlüssel war ach nicht mehr vorhanden. Aber den kann man nachbestellen, alle Zündapp DB hatten den gleichen. Der Preis passte, die Restauration konnte beginnen.

 

 

Zündapp DB 201 Restauration

 

Zuerst wurde versucht den Motor zu starten. Den Zünddeckel geöffnet, die Zündung kontrolliert. Schien alles ok zu sein. Der Vergaser brauchte natürlich eine Reinigung, abmontiert und zerlegt. Da ist das erste Malheur schon passiert, der Deckel der Schwimmerkammer war morsch wie ein altes Brett und brach ab. Das Gewinde blieb in der Kammer stecken, war wohl ziemlich oxidiert. Mit dem Multischleifer wurde das Gewinde rausgetrennt und der Vergaser zerlegt und gereinigt. Dann musste der Test halt auch so gehen. Batterie angeklemmt und Zündung ein, rotes Licht brennt aber kein Funke. Zündung wurde kontrolliert, ein Kabel war locker.

 

Ein Funke war da, es wurde gestartet. Und siehe da schon sprang der Motor an. Nach kurzem Testlauf war klar dem Motor fehlt wahrscheinlich nichts, die Maschine kann zerlegt werden und restauriert. Die Zündapp wurde nach und nach zerlegt, zuerst die Auspuffanlage, das Innenleben wurde in Nitrolösung eingelegt und gereinigt. Der elektrische Schalter am Lenker wurde zerlegt, das Gehäuse musste zum verchromen. Der Lampenschirm wurde zerlegt, der Chromring muss durch einen neuen ersetzt werden. Die Blechteile wurden abgebaut, die Reifen kamen raus, die Naben wurden zerlegt. Bremshebeln und Muttern an den Naben zum Verchromen, die Naben zum Pulvern. So ging das weiter, alles bis auf den Motor wurde bis auf die letzte Schraube zerlegt.

 

Alle Lager kamen raus, alle Schmiernippel. Die komplette Maschine wurde mit Sand gestrahlt und dann mit Pulver neu beschichtet. Bis auf den Tank, die Schutzbleche und die beiden Gabelholme. Der Kickstarter und der Kupplungshebel wurden vom Motor abgebaut, diese werden verchromt. Der Deckel über dem Ritzel wir schwarz gepulvert. Alle Löcher des Motors wurden jetzt verschlossen, der Motor wird im Ganzen mit Glasperlen gestrahlt. Bevor es soweit ist wird er noch mit Nitrolösung vom alten Fett befreit. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, der Motor schaut wie neu. Der Tank wird Außen und Innen gestrahlt und innen mit Kreem weiß beschichtet, die Benzinhähne werden wieder gangbar gemacht. Schön langsam kommen die Teile vom Verchromen und Pulverbeschichten wieder zurück, jetzt beginnt die schöne Seite des Restaurierens wenn man sieht wie die Arbeit Früchte trägt.

 

Nach sorgfältiger Montage, mit neuen Kabelbaum, neuer Batterie, neuen Reifen steht die Zündapp fast wieder wie eine neue da. Es hat viel arbeit gemacht die Maschine zu zerlegen, eine Dose Restloser ist dabei drauf gegangen, einiges an Kopfzerbrechen wie sich das wohl richtig zerlegen lässt. Ein paar Sachen sind dabei auch kaputt gegangen, wenn es nur eine alte Schraube war geht's ja noch. Aber wie man sehen kann, die Arbeit hat sich gelohnt.

Ein katastrophaler Zustand der Zündapp, aber davon darf man nicht zurückschrecken.
Wahrscheinlich glaubt keiner, wie man dieses Wrack wieder flott machen kann. Der Spezialist erkennt aber die gute Substanz hinter den Kulissen von Schmutz und Rost. Außen Pfui und innen Hui.
Die Zündapp befindet sich auf dem Wege der Besserung. Auf der selbstgebauten Hebebühne läßt es sich leicht arbeiten ohne Rückenschmerzen zu bekommen. Es geht voran.
So sieht die Zündapp DB 201 doch wieder schön aus. Eigentlich wie neu. Der Kabelbaum wurde auch erneuert und der Zylinder lackiert. Die Seitendeckel und der Zylinderkopf sind Glasperlengestrahlt.
So, nun ist es geschafft. Die Zündapp DB 201 erstrahlt wie neu und kommt in die umfangreiche Sammlung der Oldtimer Motorräder. Eine reife Leistung die viel Schweiß gekostet hat. Aber das will uns nicht vom nächsten Projekt abhalten.