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Anhänger Bau

Wie kommt man auf die Idee einen Anhänger für ein Motorrad zu bauen? Ist so was überhaupt zulässig? Nachdem wir unsere fahrende Bierkiste fertig hatten mussten wir sie immer zuerst ins Auto verladen um irgendwo spaß haben zu können.

Auf einem Oldtimertreffen auf dem wir auch ausstellten war ein Kabinenroller mit einem Anhänger anwesend. Da wir leidenschaftliche Motorradfahrer sind kam uns sofort der Gedanke das wäre genau das richtige für uns! Der Hänger Motorrad Anhängersollte genau die Größe der fahrenden Bierkiste haben um keine Probleme mit der Ladungssicherung zu bekommen. Als max. Gesamtgewicht würden 100 kg reichen. Bevor man mit dem Gedanken spielt einen Anhänger an ein Motorrad oder Moped/Roller selber zu bauen muss man sich darüber im Klaren sein das es hier einschlägige Vorschriften StvZO gibt, die man einhalten muss um beim TÜV eine Betriebserlaubnis zu erhalten. Dabei sollte man Schritt für Schritt vorgehen und unsere Erfahrungen werden dabei behilflich sein. Werden Sie selbst zum Fahrzeughersteller, Ihr Name steht als Hersteller in der Betriebserlaubnis! Diese kostenlose Bauanleitung zeigt den Weg auf zum eigenen selber gebauten Fahrzeug. Lassen Sie am besten Ihre Phantasie mitspielen. Es ist nicht immer ratsam, sich haargenau auf die Maßlichkeiten der anderen Modelle zu versteifen. Bauen Sie sich den Motorrad Anhänger so, wie Sie ihn gerne haben möchten, und nicht, wie andere Leute meinen, daß Sie ihn bauen müssen. Ausser die Maße, die eingehalten werden müssen, um den TÜV dafür zu bekommen. Diese Maße müssen eingehalten werden. Bei den anderen Maßen können Sie tüfteln und experimentieren. Sie werden staunen, zu welchen Ergebnissen man mit dieser Methode kommen kann.

 
Die Zeichnung für den Bau vom Motorrad Anhänger.
 
Anhänger Bau 

Wenn die Planung steht kann mit dem Bau des Anhängers begonnen werden. Die Rechteckrohre für das Grundgestell werden auf Länge gesägt, in der Mitte des Hängers wird zur verstärkung der Bodenplatte ein Stück Rechteckrohr eingefügt. Motorrad Anhänger BierkisteVor dem Verschweißen sollte man die Löcher für die Bodenplatte bohren, jetzt geht’s auf der Ständerbohrmaschine noch leichter als wie später mit der Handbohrmaschine. An den Seiten verwenden wir Rechteckrohr 25 x 15 mm 380 mm lang. Auch hier zuerst die Löcher im gleichen Abstand bohren damit später die Seiten Planken angeschraubt werden können. Vorne an den beiden Ecken links wie rechts haben wir ein Winkeleisen 50 x 50 mm verwendet. Vorteil: Die Bretter müssen nicht unbedingt auf den mm genau zusammengeschraubt werden, weil man die Ecke nicht sieht. Außerdem wird eine Strebe Quer angeschweißt an der dann das Zugrohr zusätzlich mit angeschweißt wird. Das Zugrohr wird aus einem 1 Zoll Rohr (34 mm) hergestellt. Wir haben einen 90 Grad Bogen an einer Walzenrundbiegemaschine gefertigt, mit 500 mm Radius und an jedem Ende 500 mm geradem stück Rohr. Das wird später noch zugeschnitten. Vor dem Schweißen noch die Löcher für die Kupplung bohren. Die Höhe des Zugrohrs ist abhängig wie hoch der Kugelkopf am Fahrzeug montiert ist. Bei uns ist der Kugelkopf an der Halterung für den Soziussattel mit angeschraubt, das ergibt eine Höhe von ca. 850 mm. Der Anhänger sollte später waagrecht stehen, deshalb die Höhe des Zugrohrs genau berechnen und die Reifen dabei nicht vergessen. 

Das Zugrohr wird unten am Rahmen angeschweißt und an der Strebe. Für die Heckklappe gibt es Scharniere zum Schweißen oder Schrauben/Nieten. Wir haben unsere Scharniere angenietet. Jetzt kann die Achse gefertigt werden mit den entsprechenden Lagersitzen und dem Anzuggewinde für die Felgen. Der Anhänger muss später beim TÜV leicht Kopflastig sein, heißt er muss vorne an der Deichsel zu Boden gehen. Durch das Zugrohr wird er leicht Kopflastig, um aber sicher zu sein und eine gute Straßenlage zu erreichen wird die Achse trotzdem um ca. 10 -20 mm nach hinten versetzt. Die Halterung für Rück/Bremslicht kann jetzt nach Skizze gefertigt werden. Achten muss man hier auf die vorgeschriebenen dreieckigen Rückstrahler die eine Kantenlänge von 150mm haben. Die Rückstrahler müssen links und rechts am Rahmen montiert werden, sie dürfen nicht auf beweglichen Teilen (Heckklappe) angebracht sein. Der Hilfsrahmen für die Leuchten sollte 50 mm nach unten ragen, damit später der Rahmen beim beladen nicht ganz nach hinten schnappen kann und evt. eine Nummernschielbeleuchtung, Kabel oder sonstiges beschädigen kann. Vorne gilt dasselbe hier reichen 40 mm damit der Hänger sicher abgestellt werden kann. Zum Befestigen der Kabel an der Unterseite des Anhängers haben wir aus einem dünnen biegsamen Blech kleine Streifen geschnitten 10 x 30 mm und am Rahmen angeschweißt. Damit wird später das Kabel sicher eingeklemmt. Jetzt können die Räder angesteckt werden und die Höhe des Zugrohrs nochmals kontrolliert werden. Die beiden Kotflügel können nun ausgemessen werden und aus einem verzinkten 0,63 mm Blech gebogen werden. An den Rahmen werden nun nur noch die Halter aus einem Flacheisen angeschweißt. In die Halter werden vorher noch die Befestigungsgewinde M6 für die Schutzbleche geschnitten. Das erspart uns hinterher die Fummelei mit Schraube und Mutter. Wenn soweit alles erledigt ist kann der Hänger mit Farbe gestrichen werden. Anhänger BauAls Bodenplatte haben wir eine 10 mm starke wasserfest verleimte Mehrschicht Platte (Multiplex Platte) genommen. An der Seite Nut und Federbretter. Beides wurde mit wasserabweisendem Holzschutzmittel geölt. Wenn alles schön getrocknet ist kann die Bodenplatte angeschraubt werden. Genauso die Seitenbeplankung. Am Heck werden die Scharniere am Rahmen und den Rechteckrohren für die Klappe angenietet. Dann kann auch hier verbrettert werden. Oben wird noch der Schnappverschluss angeschraubt. Vorne rechts haben wir noch ein Edelstahlblech für das Typenschild am Rahmen angenietet. Jetzt muss nur noch die Elektrik verlegt werden. Dazu besorgten wir uns ein 3 adriges Kabel mit 1,5 mm Querschnitt und eine Aufputz Verteilerdose. Die wird hinten an der Bodenplatte angeschraubt. Das Kabel haben wir durch das Zugrohr nach hinten geführt. An der Heckklappe wird noch eine Nummerschildbeleuchtung angebracht und verkabelt. Die Rückstrahler und die gelben Seitenstrahler nicht vergessen. An das Zugrohr wird die Kupplung noch angeschraubt dann wäre der Hänger soweit fertig. Beim TÜV bekommt man dann noch die Fahrgestellnr. die wird vorne rechts in den Rahmen eingeschlagen.

 
So wird der Rahmen für den Motorrad Anhänger aufgebaut und geschweißt.